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Bei einer Pflasterfläche entscheidet nicht der Stein über die Haltbarkeit, sondern das, was darunter liegt. Fast jede abgesackte Einfahrt, die wir aufnehmen, hat dasselbe Problem: zu dünne oder nicht frostsichere Tragschicht, fehlendes Gefälle, keine funktionierende Entwässerung. In einer Region mit sechs bis sieben Monaten Frostwechselgefahr rächt sich das innerhalb weniger Winter. Wir bauen deshalb konsequent von unten auf – Aushub, tragfähige Schotterschicht, Bettung, Verlegung, Verfugung, Abrüttelung – und planen von Anfang an, wohin das Wasser läuft. Das kostet im Angebot mehr als eine Fläche, die auf den alten Untergrund gelegt wird, und weniger als dieselbe Fläche zweimal.
Wir bauen mit ausreichend starker, frostsicherer Schottertragschicht auf und verdichten lagenweise. Auf 700 bis 1.000 Metern Höhe ist das kein Luxus – die Zahl der Frost-Tau-Wechsel pro Jahr ist hier der häufigste Grund für Setzungen.
Jede Fläche bekommt ein Gefälle weg vom Gebäude, in der Regel rund zwei Prozent. Wo das Wasser nicht frei ablaufen kann, setzen wir Rinnen und Sickerpackungen. Gerade an Hanglagen entscheidet das darüber, ob bei Starkregen Wasser in die Garage läuft.
Vor älteren Gebäuden setzen wir bevorzugt Naturstein und kleinformatige Beläge, damit die Fläche zum Bestand passt. Der Aufbau darunter folgt trotzdem heutigen Anforderungen – Optik nach Bestand, Technik nach Stand der Technik.
Wo Regenwasser auf dem Grundstück versickern soll oder muss, arbeiten wir mit Rasenfugenpflaster, Sickersteinen oder wasserdurchlässigem Aufbau. Bei Neubauvorhaben ist das häufig ohnehin Auflage.
Von der ersten Anfrage bis zur Abnahme – damit Sie wissen, was wann passiert.
Wir messen die Fläche, prüfen Untergrund, Gefälle und Zufahrt und klären, wohin das Oberflächenwasser laufen soll.
Sie wählen Stein und Verlegemuster; das Angebot weist Aushub, Tragschicht, Bettung und Verlegung getrennt aus.
Aushub mit dem Bagger, Abtransport des Materials, anschließend lagenweiser Aufbau und Verdichtung der Tragschicht.
Bettung abziehen, Steine verlegen, Randeinfassung setzen, Passstücke schneiden.
Fugen einschlämmen, Fläche abrütteln, Baustelle räumen – danach gehen wir die Fläche gemeinsam ab.
Pauschalpreise pro Quadratmeter führen bei dieser Art von Arbeit fast immer zu Nachträgen. Wir kalkulieren nach Besichtigung – diese Punkte machen den Unterschied:
In den allermeisten Fällen liegt es am Unterbau: zu dünne oder nicht frostsichere Tragschicht, unzureichende Verdichtung oder fehlende Entwässerung. Punktuelles Nachlegen einzelner Steine löst das nicht dauerhaft – wir sehen uns die Fläche an und sagen offen, ob Ausbessern reicht.
Das hängt von Belastung und Untergrund ab. Für eine befahrene Pkw-Einfahrt in unserer Höhenlage planen wir deutlich mehr Tragschicht als für einen reinen Fußweg. Die genaue Stärke legen wir nach Besichtigung fest.
Bevorzugt zwischen April und Oktober. Bei Frost lässt sich der Unterbau nicht sauber verdichten, und Fugenmaterial bindet nicht richtig ab.
Ja, wenn der Unterbau intakt ist. Ist großflächig die Tragschicht das Problem, ist eine Reparatur nur eine Verzögerung – das sagen wir Ihnen dann auch.
Ja. Aushub mit eigenem Bagger, Abtransport und fachgerechte Entsorgung des Materials gehören zum Auftrag – es gibt keine Schnittstelle zu einem zweiten Betrieb.
Ab Unterkirnach im Umkreis von rund 25 Kilometern – im Schwarzwald-Baar-Kreis und angrenzend in den Landkreisen Rottweil und Tuttlingen.
Interesse? Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an.
Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben – wir melden uns zeitnah zurück.